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All IPCC definitions taken from Climate Change 2007: The Physical Science Basis. Working Group I Contribution to the Fourth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change, Annex I, Glossary, pp. 941-954. Cambridge University Press.

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Beweist die Abkühlung der Ozeane, dass die globale Erwärmung aufgehört hat?

Wissenschaftliche Belege zeigen...

Die ersten Schätzungen der Argo zum Wärmegehalt der Ozeane zeigte eine abkühlende Tendenz, die auf Probleme mit dem Druckfühler zurückzuführen waren. Neuere Einschätzungen der Meereswärme, die diese Tendenz berücksichtigen, zeigen eine anhaltende Erwärmung der oberen Meeresschichten. Dies wird duch unabhängige Kalkulationen des Wärmegehalts der Meere ebenso unterstützt wie durch umfangreichere Messungen der Meereswärme bis zu einer Tiefe von 2000 Metern.

Das Argument der Skeptiker...

"Wenn man den Wärmegehalt in den oberen Schichten der Ozeane untersucht, stellt man fest, dass es seit 2004 keine globale Erwärmung gegeben hat. Es ist unmöglich zu wissen, ob diese fehlende Erwärmung weitergeht, aber diese Beobachtungen widersprechen den Vorhersagen über die langfristigen Klimavorhersagen, wie sie im IPCC-Bericht im Jahr 2007 gemacht wurden." (Roger Pielke Sr).

Im Jahr 2008 sagte der “skeptische” Klimaforscher Roger Pielke sen.: "Die globale Erwärmung, gemessen am Wärmegehalt der oberen Meeresschichten, hat seit 2004 nicht mehr stattgefunden". Ein gutes Beispiel für tatsachenfremde Meinungsmache, das gleich mehrere erstaunliche Gedankensprünge macht:

  • ein einziges Symptom zur Bewertung einer ganzen Krankheit heranzuziehen. (Würden Sie aus einem Tag ohne Kurzatmigkeit schließen, dass Ihr Lungenkrebs geheilt ist?)
  • vier Jahren so viel Aussagekraft beizumessen, obwohl der Zeitraum viel zu kurz für derartige Schlussfolgerung ist.
  • allein aus Meerestemperaturen abzuleiten, dass die Erderwärmung vorbei sei.

Soweit der Hype. Was sagt die Wissenschaft über die Temperatur der Ozeane - die immerhin etwa 70% der Erdoberfläche ausmachen? Die Ozeane speichern etwa 80% der gesamten Energie im Erdklima, weshalb Meerestemperaturen ein wichtiger Indikator für die globale Erwärmung sind.

Keine geraden Linien

Dass sich der Ozean abgekühlt hat, ist richtig. Dass die globale Erwärmung deshalb vorüber sei, ist falsch. Das Klima unterliegt großen natürlichen Schwankungen. Da ist es unlogisch, monotone Veränderungen zu erwarten, z.B. dass der Anstieg der Temperatur geradlinig sein müsste. So funktioniert die Natur nicht. Deshalb sprechen Wissenschaftler in der Regel über Trends - 30 Jahre und mehr, so dass kurzfristige Schwankungen als Teil eines größeren Musters erkannt werden können. (Andere wohlbekannte Zyklen wie El Nino und La Nina spielen eine Rolle bei diesen komplexen Wechselwirkungen).

Betrachtet man den Trend der Ozeanwärme, sieht man folgendes:

Quelle: Levitus 2009

Diskussionen gibt es sehr wohl: über die Genauigkeit der Argo-Bojen und der im Meer versenkten Verbrauchsmessgeräte und darüber, dass die Temperaturen nur bis zu einer Tiefe von 700 Metern gemessen werden. Wie lösen Wissenschaftler solche Streitigkeiten - wohl wissend, dass diese das Herzstück der Wissenschaft sind, das Wesen wahrer Skepsis? Eine Möglichkeit besteht darin, weitere Datenquellen zu finden - verschiedene Methoden zur Messung des strittigen Phänomens. Wir haben die Ergebnisse sieben verschiedener Forscherteams zusammengetragen, die alle ihre eigenen Werkzeuge und Methoden verwenden. Nun können einen klaren Trend erkennen. Und obwohl die Ergebnisse der Teams sich wegen verschiedener Messtechniken und -Methoden unterscheiden, sind sich alle einig: Langfristig steigen die Temperaturen.


Quelle: Lyman 2010

Die Reaktion der Ozeane auf den Klimawandel ist eine der tiefgreifendsten in der gesamten Umwelt: Dazu gehören Störungen der Nahrungskette im Ozean durch chemische Veränderungen in Folge des CO2-Anstieges. Dazu gehört, dass wärmere Meere weniger CO2 aufnehmen können (und gespeichertes CO2 unter Umständen wieder in die Atmosphäre freisetzen, wenn das Wasser heißer wird). Dazu gehört der Anstieg des Meeresspiegels durch Wärmeausdehnung und nicht zuletzt wird auch die Menge an Wasserdampf in der Atmosphäre beeinflusst.

Es gibt zwar viel, was wir über das Verhalten der Meere nicht wissen. Wir wissen aber, dass es sicherer ist, alle Aspekte des Klimawandels mit Hilfe mehrerer Datensätze zu diskutieren, als nach dem Vorbild von Pielke sen. nur einen zu verwenden. Geht man nach der Meereswärme, dann ist die globale Erwärmung immer noch auf dem besten Weg, große Störungen zu verursachen, wenn wir nicht an unseren Maßnahmen zur Beschränkung des anthropogenem CO2-Ausstoßes arbeiten.

Behauptungen auf der Grundlage kurzfristiger Meerestemperaturen, dass die globale Erwärmung nicht stattfindet, werden durch die Beweise nicht gestützt.

Grundlegende Widerlegung geschrieben von GPWayne

Translation by BaerbelW , . View original English version.



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