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All IPCC definitions taken from Climate Change 2007: The Physical Science Basis. Working Group I Contribution to the Fourth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change, Annex I, Glossary, pp. 941-954. Cambridge University Press.

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It hasn't warmed since 1998
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Antworten der Wissenschaft auf Behauptungen der Skeptiker

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Das Argument der Skeptiker

Wissenschaftliche Belege zeigen

1 "Gibt es einen Widerspruch zwischen früherem Klimawandel und der durch den Menschen verursachten Erderwärmung?"

Der natürliche Klimawandel der Vergangheit beweist, dass das Klima empfindlich auf ein Energie-Ungleichgewicht reagiert. Wenn der Planet mehr Wärme aufnimmt, als er abgibt, steigen die globalen Temperaturen. Zur Zeit führt CO2 durch den verstärkten Treibhauseffekt zu einem Energie-Ungleichgewicht. Der Klimawandel früherer Zeiten liefert Hinweise auf die Sensibilität des Klimas für CO2.

2 "Verursacht die Sonne den Klimawandel?"

Während der letzten Jahrzehnte, in denen die globale Temperatur angestiegen ist, hat die Sonnenaktivität einen leicht abkühlenden Trend gezeigt. Sonnenaktivität und globale Mitteltemperatur haben sich in den letzten 35 Jahren in entgegengesetzte Richtungen entwickelt.

3 "Positive und negative Auswirkungen der globalen Erwärmung" Die negativen Auswirkungen der globalen Erwärmung auf die Landwirtschaft, Gesundheit, Wirtschaft und Umwelt wiegen weit schwerer als etwaige Vorteile.
4 "Gibt es einen wissenschaftlichen Konsens über den Klimawandel?"

Es ist die Position von Wissenschafts-Akademien aus 19 Ländern und vieler weiterer wissenschaftlichen Organisationen, die den Klimawandel studieren, dass der Mensch die globale Erwärmung verursacht. Genauer gesagt stimmen 97% der Klimawissenschaftler, die aktuell Klimastudien veröffentlichen, diesem Konsens zu.

5 "Findet die globale Erwärmung noch statt?"

Empirische Messungen des Wärmegehalts der Erde zeigen, dass der Planet nach wie vor Wärme aufnimmt und dass die globale Erwärmung anhält. Temperaturen der Erdoberfläche können einen kurzfristigen Abkühlungstrend zeigen, wenn Wärme zwischen der Atmosphäre und dem Ozean ausgetauscht wird, da der Ozean eine größere Wärmekapazität hat als die Luft.

6 "Modelle sind unzuverlässig"

Obwohl es bei Klimamodellen Unsicherheiten gibt, können sie die Vergangenheit erfolgreich reproduzieren und sie haben auch Vorhersagen getroffen, die später durch Beobachtungen bestätigt werden konnten.

7 "Sind die Temperaturmessungen an der Oberfläche zuverlässig?"

Zahlreiche Studien zum Effekt der urbanen Wärmeinseln und Mikrosites belegen, dass sie einen vernachlässigbaren Einfluss auf langfristige Trends haben, vor allem, wenn sie über große Gebiete gemittelt werden.

8 "Können sich Tiere und Pflanzen an den Klimawandel anpassen?"

Eine große Zahl von früheren Massenaussterben wurden deutlich mit globalem Klimawandel verknüpft. Da der heutige Klimawandel so schnell passiert, ist die Anpassungsstrategie, die die Arten normalerweise verfolgen (z. B. Migration), in den meisten Fällen einfach nicht möglich. Die weltweiten Veränderungen sind einfach zu umfassend und passieren viel zu schnell.

9 "Hat die globale Erwämung 1998 aufgehört?"

Der Planet hat seit 1998 zusätzlich Wärme gespeichert - die globale Erwärmung findet immer noch statt. Nichtsdestotrotz zeigen die Oberflächentemperaturen starke interne Schwankungen bedingt durch den Wärmeaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre. 1998 war bedingt durch einen starken El Nino ein außergewöhnlich warmes Jahr.

10 "Verliert die Antarktis Eis oder nimmt dort das Eis zu?"

Während das Landesinnere der östlichen Antarktis Landeis hinzugewinnt, nimmt das Landeis insgesamt in der Antarktis mit zunehmender Geschwindigkeit ab. Antarktisches Meereis nimmt zu, obwohl sich der südliche Ozean stark erwärmt.

11 "Haben Wissenschaftler in den 70er Jahren eine drohende Eiszeit vorhergesagt?" Die Vorhersagen einer Eiszeit in den 70er Jahren waren hauptsächlich in den Medien präsent während die Mehrheit der wissenschafltichen Studien eine Erwärmung vorhersagten.
12 "CO2 reagiert auf die Temperatur - was bedeutet das?"

Wenn die Erde aus einer Eiszeit kommt, wird die Erwärmung nicht durch CO2 ausgelöst sondern durch Veränderungen der Erdumlaufbahn. Durch die Erwärmung geben die Meere CO2 ab. Das CO2 verstärkt die Erwärmung und vermischt sich in der Atmosphäre, wodurch sich die Erwärmung über den Planeten verteilt. CO2 verursacht also Erwärmung UND höhere Temperaturen verursachen einen CO2-Anstieg.

13 "Wie empfindlich ist unser Klima?"

Die Sensitivität des Klimas kann empirisch berechnet werden, in dem man frühere Temperaturveränderungen mit den natürlichen Antrieben dieser Zeit vergleicht. Verschiedene Perioden der Erdgeschichte wurden auf diese Weise untersucht und es wurde eine deutliche Übereinstimmung für eine Klimasensitivität von ungefähr 3°C gefunden.

14 "Sind wir auf dem Weg zu einer neuen kleinen Eiszeit?" Der durch den Anstieg von CO2 verursachte Strahlungsantrieb (radiative forcing) übertrifft den Antrieb durch Sonnenaktivitäten deutlich, selbst wenn die Sonnenaktivität auf das Niveau des Maunderminimums fallen würde.
15 "Versauerung der Ozeane: der böse Zwilling der globalen Erwärmung"

Aus der Vergangenheit wissen wir, dass immer dann, wenn CO2 stark angestiegen ist, es zeitgleich zu einem Massenausterben der Korallenriffe kam. Zur Zeit steigt die CO2-Konzentration schneller an als jemals zuvor in der bekannten Zeitgeschichte. Es wird erwartet, dass sich der pH-Wert des Meerwassers im Verlauf des 21. Jahrhunderts schneller als zu jeder anderen Zeit der letzten 800.000 Jahre verändern wird. Dies wird zu Bedingungen führen, die es auf der Erde in den letzten 40 Millionen Jahren nicht gegeben hat.

16 "Ist der Hockeyschläger zerbrochen?"

Seit der Veröffentlichung der Hockyschlägerstudie im Jahr 1998, wurden etliche weitere Untersuchungen mit Proxys durchgeführt, bei denen Korallen, Stalagmiten, Baumringe, Bohr- und Eiskerne zum Einsatz kamen. Sie alle bestätigen die ursprüngliche Hockeyschläger-Schlussfolgerung: dass das 20. Jahrhundert das wärmste der letzten 1000 Jahre und dass die Erwärmung nach 1920 am dramatischsten war.

17 "Was sagen uns die im "Climategate" gestohlenen CRU-Emails?"

Selbst wenn ein Teil der privaten Korrespondenz nicht gerade rühmlich ist, zeigt eine sachkundige Untersuchung der angeblich zweideutigen Emails, dass es um technische Diskussionen ging, die Techniken nutzten, die in der begutachteten Literatur altbekannt sind. Sich auf einige wenige zweideutige Emails zu konzentrieren, lenkt nur von der Fülle der empirischen Beweise für die menschengemachte globale Erwärmung ab.

18 "Was ist die Verbindung zwischen Wirbelstürmen und der globalen Erwärmung?" Es ist noch unklar ob die globale Erwärmung die Häufigkeit von Wirbelstürmen erhöht, es gibt aber vermehrt Beweise dafür, dass die Erwärmung zu stärkeren Wirbelstürmen beiträgt.
19 "Ist Al Gores "Eine unbequeme Wahrheit" korrekt?" Obwohl es kleinere Fehler in "Eine unbequeme Wahrheit" gibt, stimmen die wesentlichen Inhalte - nämlich die Beweise, die belegen, dass die Menschheit die globale Erwärmung und die verschiedenen Auswirkungen davon verursacht - mit der begutachteten Wissenschaft überein.
20 "Nehmen Gletscher zu oder ab?"

Obwohl es einige wenige Berichte über wachsende Gletscher gibt, ist der überwältigende Trend bei Gletschern weltweit der Rückzug. Tatsächlich hat sich die weltweite Schmelzrate seit Mitte der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts beschleunigt.

21 "Kann kosmische Strahlung die globale Erwärmung verursachen?" Während der Zusammenhang zwischen kosmischer Strahlung und Wolkenbedeckung noch bestätigt werden muss, besteht - und das ist noch wichtiger - keine Korrelation zwischen kosmischer Strahlung und globaler Temperatur während der letzten 30 Jahre.
22 "1934 ist das wärmste Jahr der Temperaturaufzeichnungen"

1934 gilt als das wärmste Jahr in den Vereinigten Staaten von Amerika, die nur 2% der Erdoberfläche ausmachen.  Nach den Temperaturaufzeichnungen der NASA war 2005 das wärmste Jahr weltweit.

23 "Es ist saukalt!"

Seit Mitte der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts sind die Temperaturen im Schnitt um 0,2° Celsius pro Jahrzehnt gestiegen. Wetter überlagert allerdings den langfristigen Trend durch dramatische Ausschläge nach oben und unten. Wir können selbst in Zeiten mit globaler Erwärmung mit Kälterekorden rechnen. Nichtsdestotrotz gab es im letzten Jahrzehnt doppelt so viele Rekorde bei Tageshöchstwerten im Vergleich zu Kälterekorden. Es wird erwartet, dass sich diese Tendenz hin zu heißeren Tagen verstärkt während die globale Erwärmung im 21. Jahrhundert fortschreitet.

24 "Wetterextreme werden nicht durch die globale Erwärmung verursacht"

Es gibt immer mehr empirische Beweise dafür, dass die wärmeren Temperaturen mehr starke Orkane, heftige Regenfälle und Überschwemmungen verursachen, sowie zunehmende Voraussetzungen für Buschfeuer und gefährliche Hitzewellen schaffen.

25 "Der Meeresspiegel steigt (fast) nicht an"

Der Meeresspiegel wird mit verschiedenen Methoden - Sedimentbohrungen, Gezeitenpegel, Satellitenmessungen - gemessen und sie zeigen alle eine gute Übereinstimmung. Was sie zeigen ist, dass sich der Anstieg des Meeresspiegels im letzten Jahrhundert kontinuierlich beschleunigt hat.

26 "Fällt der weltweite Erwärmungstrend durch den Effekt von städtischen Wärmeinseln zu hoch aus?" Obwohl städtische Regionen unzweifelhaft wärmer sind als die sie umgebenden ländlichen Gebiete, hat das nur einen geringen oder sogar überhaupt keinen Einfluss auf den Erwärmungstrend.
27 "Wie sieht der Vergleich zwischen der Warmzeit des Mittelalters und den aktuellen globalen Temperaturen aus?"

Obwohl es während der mittelalterlichen Warmzeit in einigen Regionen ungewöhnlich hohe Temperaturen gab, war der Planet global betrachtet kälter als es zur Zeit ist.

28 "Globale Erwärmung auf dem Mars mit schmelzenden Polkappen"

Das Klima auf dem Mars wird hauptsächlich durch Staub und Albedo bestimmt und es gibt kaum empirsche Beweise für eine langfristige Erwärmung.

29 "Das Schmelzen des arktischen Eises folgt einem natürlichen Zyklus " Das arktische Meereis hat während der letzten 30 Jahre abgenommen. Die Geschwindigkeit des Rückzugs nimmt zu und übersteigt sogar die Berechnungen der meisten Modelle.
30 "Woher wissen wir, dass mehr CO2 die Erwärmung verursacht?" Ein verstärkender Treibhauseffekt von CO2 wurde durch verschiedene empirische Beweisketten bestätigt. Satellitenmessungen von Infrarotspektren der letzten 40 Jahre zeigen, dass in den Wellenlängen, die mit CO2 in Verbindung gebracht werden, weniger Energie ins Weltall entweicht. Messungen an der Erdoberfläche zeigen zunehmende nach unten gerichtete Infrarotstrahlung, die die Oberfläche des Planeten erwärmt. Dies ergibt einen direkten, empirischen kausalen Zusammenhang zwischen CO2 und der globalen Erwärmung.
31 "Beweist die Abkühlung der Ozeane, dass die globale Erwärmung aufgehört hat? " Die ersten Schätzungen der Argo zum Wärmegehalt der Ozeane zeigte eine abkühlende Tendenz, die auf Probleme mit dem Druckfühler zurückzuführen waren. Neuere Einschätzungen der Meereswärme, die diese Tendenz berücksichtigen, zeigen eine anhaltende Erwärmung der oberen Meeresschichten. Dies wird duch unabhängige Kalkulationen des Wärmegehalts der Meere ebenso unterstützt wie durch umfangreichere Messungen der Meereswärme bis zu einer Tiefe von 2000 Metern.
32 "Es ist nur ein natürlicher Zyklus" Die 1500-Jahres-Zyklen, die Dansgaard-Oeschger-Ereignisse genannt werden, lassen sich nur auf der Nordhalbkugel nachweisen und waren jeweils von einer Abkühlung auf der Südhalbkugel begleitet. Im Gegensatz dazu spielt sich die aktuelle Erwärmung sowohl auf der Nord- als auch der Südhalbkugel und vor allem in den Weltmeeren ab, was auf ein bedeutendes Energie-Ungleichgewicht hinweist.
33 "Wie stehen menschengemachte CO2-Emissionen im Verhältnis zu natürlichen CO2-Emissionen?"

Das natürlich freigesetzte CO2 (von den Ozeanen und der Vegetation) ist im Gleichgewicht mit der natürlichen Absorption (wiederum von den Ozeanen und der Vegetation). Deshalb bringen menschengemachte Emissionen das natürliche Gleichgewicht durcheinander, und führen zu einem CO2-Gehalt, den es in den letzten mindesten 800,000 Jahren nicht gegeben hat. Es ist tatsächlich so, dass die Menschheit jährlich 26 Gigatonnen CO2 freisetzt und der CO2-Gehalt der Atmosphäre trotzdem nur um 15 Gigatonnen pro Jahr ansteigt - ein großer Teil der menschlichen CO2-Emissionen wird in natürlichen Kohlenstoffsenken aufgenommen.

34 "Verkörpert das IPCC einen wissenschaftlichen Konsens?"

Die führenden Autoren des IPCC sind Experten auf ihren Gebieten und sie sind beauftragt, das komplette Spektrum der aktuellen, begutachteten Literatur ordentlich widerzugeben. Deshalb sind die Berichte des IPCC eher vorsichtig mit ihren Schlussfolgerungen. Vergleiche mit den aktuellsten Daten zeigen übereinstimmend, dass der Klimawandel schneller und stärker stattfindet als in den IPCC Vorhersagen dargestellt.

35 "Wasserdampf ist das stärkste Treibhausgas " Wasserdampf ist das häufigste Treibhausgas. Wasserdampf hat auch einen dominanten positiven Rückkopplungseffekt und verstärkt jegliche Erwärmung, die durch atmosphärisches CO2 verursacht wird. Diese positive Rückkopplung ist der Grund dafür, warum das Klima so empfindlich auf die Erwärmung durch CO2 reagiert.
36 "Die Zahl der Eisbären nimmt zu"

Obwohl es gewisse Unsicherheiten bei der Beurteilung der Entwicklung der Eisbärenpopulation gibt, ist eines doch sicher:  kein Meereis bedeutet keine Robben, was dann auch keine Eisbären mehr bedeutet. Durch das immer schnellere Zurückziehen des arktischen Meereises ist der Eisbär in großer Gefahr auszusterben.

37 "Was sind die ökonomischen Auswirkungen einer CO2-Abgabe? " Ökonomische Beurteilungen der vorgeschlagenen Maßnahmen, eine Abgabe auf Kohlendioxid-Emissionen zu erheben, stimmen weitestgehend darin überein, dass die Nettoauswirkungen auf die Wirtschaft sehr gering sein werden. In den nächsten Jahrzehnten belaufen sich die Kosten auf ungefähr $100 pro Durchschnittsfamilie oder ca. 75 Cent pro Person pro Woche und einer Reduktion des Bruttoinlandprodukts von weniger als 1%.
38 "Beweise für die globale Erwärmung"

Es gibt mehrere unabhängige Beweise für die globale Erwärmung der Erde. Dazu gehören der beschleunigte Verlust von arktischem und antarktischem Eis, sowie die globale Migration von Tieren und Pflanzen in Richtung der Pole.

39 "Grönland war früher grün" Das Grönlandeis existiert seit mindestens 400.000 Jahren. Es mag auf Grönland Regionen gegeben haben, die "grüner" als heute waren, dies war jedoch kein weltweites Phänomen.
40 "Nimmt das Eis auf Grönland zu oder ab?" Während die Massenbilanz im Innern Grönlands ausgeglichen ist, verlieren die Küsten Eis. Insgesamt verliert Grönland immer schneller an Eismasse. Von 2002 bis 2009 hat sich die Rate des Eisverlusts verdoppelt.
41 "CO2 ist kein Schadstoff" Obwohl es direkte Wege gibt, in denen CO2 als Schadstoff wirkt (Versauerung der Meere), ist seine hauptsächliche Auswirkung der wärmende Treibhauseffekt. Obwohl der Treibhauseffekt ein natürliches Vorkommnis ist, hat zu viel Erwärmung starke negative Auswirkungen auf die Landwirtschaft, die Gesundheit und die Umwelt.
42 "CO2 ist Pflanzennahrung"

Vorteilen für die Pflanzen durch CO2 stehen negative Auswirkungen durch Dürren, Unkräuter und höhere Temperaturen  gegenüber.

43 "Globale Erwärmung auf anderen Planeten unseres Sonnensystems " Es gibt drei grundsätzliche Fehler im Argument "andere Planeten werden auch wärmer". Erstens: Nicht alle Planeten im Sonnensystem werden wärmer. Zweitens: Seit 1950 hat die Sonne keinen erkennbaren langfristigen Trend gezeigt und hat - wenn überhaupt - in den letzten Jahrzehnten eher einen abkühlenden Trend gezeigt. Und drittens: Es gibt andere Erklärungen dafür, warum andere Planeten wärmer werden.
44 "Befindet sich das arktische Meereis wieder auf normalem Niveau? "

Die Ausdehnung des Meereises  sagt uns nur etwas über den Zustand an der Meeresoberfläche aus, nicht jedoch über das, was darunter vorgeht. Das arktische Meereis ist stetig dünner geworden, selbst in den letzten Jahren in denen die Ausdehnung leicht zugenommen hat. Dementsprechend war die gesamte Menge arktischen Meereises in 2008 und 2009 die geringste, die je gemessen wurde.

45 "Empirische Beweise, dass die Menschen die globale Erwärmung verursachen" Direkte Beobachtungen zeigen, dass CO2 durch menschliche Aktivitäten stark ansteigt. Messungen durch Satelliten und an der Oberfläche zeigen, dass in den Wellenbereichen, in denen CO2 Energie aufnimmt, weniger Energie ins Weltall entweicht. Temperaturmessungen in den Ozeanen und an der Oberfläche zeigen, dass der Planet weiterhin Wärme aufnimmt. Dies führt zu einer empirischen Beweisführung, dass menschliche CO2 Emissionen die globale Erwärmung verursachen.
46 "Steht CO2 immer im Verhältnis zur Temperatur (und wenn nicht, warum)? " Selbst während einer langanhaltenden Erwärmungsperiode gibt es bedingt durch Klimavariabilitäten kurze Abkühlungsperioden. Die kurzzeitige Abkühlung der letzten Jahre liegt vor allem an einer starken La Nina Phase im Pazifik und einem verlängerten solaren Minimum.
47 "Was beendete die Kleine Eiszeit?" Der hauptsächliche Antrieb für die Erwärmung seit der Kleinen Eiszeit bis zum Jahr 1940 war die wärmende Sonne sowie ein kleiner Beitrag durch vulkanische Aktivitäten. Die Sonnenaktivität blieb nach 1940 jedoch konstant und der Netto-Einfluss von Sonne und Vulkanen seit 1940 auf das Klima zeigte einen leichten Abkühlungstrend. Treibhausgase tragen seit 1970 am meisten zur Erwärmung bei.
48 "In der Mitte des letzten Jahrhunderts war es kühler"

Es gibt zahlreiche Kräfte, die das Klima beeinflussen ( z. B. Aerosole in der Stratosphäre oder Schwankungen in der Sonnenaktivität). Werden alle diese Kräfte berücksichtigt, zeigen sie eine gute Korrelation zu den weltweiten Temperaturen über das gesamte 20. Jahrhundert hinweg, einschließlich der Abkühlungsphase in der Mitte des Jahrhunderts. In den letzten 35 Jahren war der Hauptantrieb jedoch CO2.

49 "Hat die globale Erwärmung 1998, 1995, 2002, 2007, 2010 aufgehört?" Die dramatische Abkühlung im Jahr 2007 wurde durch starke La Nina Bedingungen verursacht, die auch früher schon für vergleichbare Rückgänge der globalen Temperaturen sorgten. Verstärkt wurde das Ganze noch durch die ungewöhnlich schwache Sonnenaktivität.
50 "Widerlegen hohe CO2-Level der Vergangenheit den Erwärmungseffekt von CO2?" Als in der Vergangenheit CO2-Level höher waren, waren auch die solaren Level niedriger. Der kombinierte Effekt der Sonne und von CO2 stimmt gut mit dem Klima überein.
51 "Vor 1940 wurde es warm als CO2 niedrig war" Die Erwärmung im frühen 20. Jahrhundert war hauptsächlich bedingt durch eine Zunahme der Sonnenaktivität und relativ geringer vulkanischer Aktiviät. Beide Einflussfaktoren haben jedoch wenig bis gar keinen Anteil an der Erwärmung seit 1975. Die Sonnenaktivität war seit den 50er Jahren konstant. Vulkanausbrüche gab es verhältnismäßig oft und sie hatten, wenn überhaupt, einen abkühlenden Effekt.
52 "Satelliten zeigen nur geringe bis gar keine Erwärmung in der Troposphäre " Satellitenmessungen stimmen außer in den Tropen mit den Ergebnissen der Modelle überein. Es gibt Unsicherheiten in Bezug auf die Daten der Tropen, weil die verschiedenen Teams das Driften der Satelliten unterschiedlich korrigieren. Das Climate Change Science Program der USA kommt zu dem Schluss, dass die Unstimmigkeiten höchstwahrscheinlich auf Datenfehler zurückzuführen sind.
53 "Es sind Aerosole" Die globale Verdunkelung (global dimming) hat sich um 1990 herum umgedreht - 15 Jahre nachdem der Trend zur globalen Erwärmung Mitte der 70er Jahre begann.
54 "Globale Erwärmung und die südliche Oszillation El Nino" Über einen kurzen Zeitraum hinweg zeigt die südliche Oszillation El Nino eine gute Übereinstimmung mit globalen Temperaturen. Sie kann jedoch den langfristigen Erwärmungstrend der letzten Jahrzehnte nicht erklären.
55 "Im Winter 2009-2010 gab es Rekord-Kaltwetterperioden" Der Kälteeinbruch ist bedingt durch eine starke Phase arktischer Oszillation. Das verursacht kalte Temperaturen in mittleren Breiten (in Eurasien und Nordamerika) and Erwärmung in den Polarregionen (Grönland und dem arktischen Ozean). Die kalten und warmen Gebiete heben sich auf und haben deshalb fast keinen Einfluss auf die globale Temperatur.
56 "Es gibt keinen Hotspot in der Troposphäre" Satellitenmessungen stimmen mit den Ergebnissen der Modelle überall überein, nur nicht in den Tropen. Es gibt Unsicherheiten mit den tropischen Daten, da verschiedene Teams den Drift der Satelliten unterschiedlich korrigieren. Das Climate Change Science Program der U.S.A. kommt zu dem Schluss, dass die Abweichung am wahrscheinlichsten auf Datenfehler zurückzuführen ist.
57 "Der menschliche Fingerabdruck beim Klimawandel "

Der menschliche Fingerabdruck beim Klimawandel ist in vielen verschiedenen empirischen Beweisen sichtbar - in Satellitenmessungen der entweichenden Infrarotstrahlen, in Messungen der nach unten gerichteten Infrarotstrahlen an der Erdoberfläche, in der Abkühlung der Stratosphäre und in weiteren Messdaten.

58 "Es ist die Pazifische Dekaden-Oszillation" Als Oszillation zwischen positiven und negativen Werten zeigt die PDO keinen langfristigen Trend, während die Temperatur einen langfristigen Erwärmungstrend aufweist. Als die PDO zum letzten Mal zu einer kalten Phase wechselte, waren die globalen Temperaturen ca. 0,4°C niedriger als heute. Der langfristige Erwärmungstrend ist ein Anzeichen dafür, dass die gesamte Energie im Klimasystem der Erde, bedingt durch ein Energie-Ungleichgewicht, zunimmt.
59 "Ist es ein natürlicher Zyklus?"

Ein natürlicher Zyklus benötigt einen Antrieb und es gibt keinen bekannten Antrieb, der die Fingerabdrücke der beobachteten Erwärmung hinterlassen würde - mit der Ausnahme von den durch die Menschen verursachten Treibhausgasen.

60 "Der Verlust von Eis am Kilimanjaro liegt an der Landnutzung" Das Zurückziehen des Gletschers am Kilimanjaro ist kompliziert und nicht nur durch die globale Erwärmung verursacht. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sich die Erde nicht erwärmt. Es gibt zahlreiche Beweise dafür, dass sich die durchschnittliche Temperatur der Erde in den letzten 100 Jahren erhöht hat und die Abnahme der Gletscher in mittleren und hohen Breiten ist einer der Hauptbeweise dafür.
61 "Himalaya-Gletscher: wie das IPPC sich irrte und was die Wissenschaft sagt"

Der Fehler des IPCC mit der Vorhersage für 2035 war unglücklich und es ist wichtig, dass solche Fehler in zukünftigen Veröffentlichungen durch genauere Überprüfungen vermieden werden. Die zentrale Information des AR4 des IPCC iwrd jedoch durch die begutachtete Literatur bestätigt. Die Gletscher des Himalayas sind überlebenswichtig, da sie das Trinkwasser für eine halbe Milliarde Menschen lieferen. Messungen von Satelliten und vor Ort zeigen, dass die Gletscher des Himalayas mit zunehmender Geschwindigkeit verschwinden.

62 "Der Unterschied zwischen Wetter und Klima"

Da das Wetter ein chaotisches System ist, sind Vorhersagen schwierig. Beim Klima wird jedoch auf den langfristigen Trend geschaut und so das Wettergeschehen über den Zeitraum hinweg gemittelt. Dies entfernt das chaotische Element und die Klimamodelle können dadurch den zukünftigen Klimawandel erfolgreich vorhersagen.

63 "Der Treibhauseffekt und das 2. Gesetz der Thermodynamik" Die Erdatmosphäre kann die kurzwellige Strahlung der Sonne weniger absorbieren als die thermische Strahlung der Oberfäche. Die Auswirkung dieses Missverhältnisses ist, dass die thermische Strahlung, die ins All entweicht, hauptsächlich von den oberen kühleren Schichten der Atmosphäre stammt, während die Erdoberfläche bei deutlich wärmerer Temperatur verbleibt. Dies wird "atmosphärischer Treibhauseffekt" genannt, und ohne ihn wäre die Erdoberfläche wesentlich kälter.
64 "Der Treibhauseffekt ist erfunden" Die Erdatmosphäre kann die kurzwelligen Strahlung der Sonne weniger absorbieren als die thermische Strahlung der Erdoberfläche. Die Auswirkung dieses Missverhältnisses ist, dass die thermische Strahlung, die ins All entweicht, hauptsächlich von den oberen kühleren Schichten der Atmosphäre stammt, während die Erdoberfläche sich in einem deutlich wärmeren Temperaturzustand einpendelt. Dies wird "atmosphärischer Treibhauseffekt" genannt, und ohne ihn wäre die Erdoberfläche wesentlich kälter.
65 "Wie werden die Armen durch den Klimawandel beeinträchtigt?"

Diejenigen, die am wenigsten zu den Treibhausgasen beitragen, werden am meisten durch den Klimawandel beeinträchtigt werden.

66 "Hat sich die Wissenschaft festgelegt?" Die Wissenschaft ist nie zu 100% entschieden - bei der Wissenschaft geht es darum, Unsicherheiten zu minimieren. Unterschiedliche Bereiche der Wissenschaften werden mit unterschiedlichem Grad an Bestimmheit verstanden. Wir verstehen z. B. die Wirkung von Aerosolen weniger während wir den wärmenden Effekt von Kohlendioxid sehr viel besser verstehen. Weniger gut verstandene Aspekte des Klimawandels ändern an der Tatsache nichts, dass ein großer Teil der Klimawissenschaften gut verstanden wird.
67 "Welche Netto-Rückkopplung wird von Wolken verursacht? " Die Rückkopplungen aus Wolken sind zwar noch eine der größten verbliebenen Unsicherheiten in den Klimawissenschaften. Die Beweise, dass die Netto-Rückkopplungen aus Wolken eher positiv sein werden, und dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass sie stark negativ ausfallen, nehmen allerdings zu.
68 "Wieviel wird der Meeresspiegel im 21. Jahrhundert ansteigen?" Tatsächlich liegt der beobachtete Anstieg des Meeresspiegels in den oberen Bereichen der IPCC-Vorhersagen. Wird der sich beschleunigende Verlust von grönländischem und antarktischem Eis bei den Meeresspiegel-Vorhersagen berücksichtigt, liegt der geschätzte Meeresspiegelanstieg bis zum Jahr 2100 zwischen 75cm und 2 Metern.
69 "Es sind die Weltmeere" Überall auf der Erde werden die Meere wärmer. Global  speichern die Weltmeere tatsächlich Energie mit einer Rate von 4 x 1021 Joules im Jahr  - was einer Anzahl von 127.000 Atomreaktoren entspricht (mit jeweils einer durchschnittlichen Kapazität von 1 Gigawatt), die ihre Engergie direkt ins Meer fließen lassen. Dies zeigt uns, dass der Planet in einem Energie-Ungleichgewicht ist - mehr Energie kommt herein als ins Weltall zurückstrahlt.
70 "Vergleich zwischen den Aussagen des IPCC und der begutachteten Literatur zum Amazonasregenwald" Die IPCC-Aussage zum Regenwald am Amazonas ist richtig. Der Fehler war eine fehlerhafte Referenzangabe, die es versäumte, die begutachtete Studie zu erwähnen, aus der die Daten stammten. Die begutachtete Wissenschaft vor der Veröffentlichung des 2007 IPCC-Berichts erwähnte, dass bis zu 40% des brasilianischen Waldes anfällig für Dürren ist. Spätere Feldforschungen haben diese Einschätzung bestätigt.
71 "Wie die globale Erwärmung die Korallenbleiche antreibt " Die Korallenriffe nehmen weltweit ab. In den letzten 30 bis 40 Jahren, wurden 80% der Korallen in der Karibik sowie 50% in Indonesien und im Pazifik zerstört. Die mit dem El Niño der Jahre 1982/83 in Verbindung gebrachte Korallenbleiche tötete über 95% der Korallen um die Galapagosinseln herum und der El Niño von 1997/98 zerstörte allein 16% aller Korallen auf unserem Planeten. Global sterben jedes Jahr ungefähr 1% der Korallen ab.
72 "Stoßen Vulkane mehr CO2 als die Menschheit aus?" Vulkane emittieren ca. 0,3 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr. Dies ist etwa 1% der durch den Menschen verursachten CO2-Emissionen, die bei etwa 29 Milliarden Tonnen pro Jahr liegen.
73 "Ist der CO2-Effekt gesättigt?" Wenn der CO2-Effekt gesättigt wäre, dürfte die Zufuhr von mehr CO2 keinen zusätzlichen Treibhauseffekt verursachen. Satelliten- und Oberflächenmessungen zeigen jedoch einen verstärkten Treibhauseffekt bei den Wellenlängen, bei denen CO2 Energie aufnimmt. Dies ist ein empirischer Beweis dafür, dass der CO2-Effekt nicht gesättigt ist.
74 "Die Eisdecke Grönlands wird nicht zusammenbrechen" Gravitationsmessungen von Satelliten zeigen, dass Gröndland mit zunehmender Geschwindigkeit Eismasse verliert. Dadurch erhöht sich auch sein Beitrag zum Anstieg des Meeresspiegels.
75 "CO2 ist nur ein Spurengas"

Geringe Mengen von sehr aktiven Substanzen können große Auswirkungen haben.

76 "Was trägt Methan zur globalen Erwärmung bei?" Obwohl Methan ein stärkeres Treibhausgas als CO2 ist, gibt es über 200 mal mehr CO2 in der Atmosphäre. Deshalb ist der Anteil, den Methan zur Erwärmung beiträgt, 28% des Anteils von CO2.
77 "CO2 hat eine kurze Verweildauer" Einzelne Kohlendioxid-Moleküle haben eine kurze Lebensdauer in der Atmosphäre von etwa 5 Jahren. Wenn sie die Atmosphäre verlassen, tauschen sie jedoch nur die Plätze mit Kohlendioxid in den Weltmeeren. Die endgültige Menge von zusätzlichem CO2, das in der Atmosphäre verbleibt, bleibt dort über eine Zeitspanne von Jahrhunderten.
78 "Was sieht die komplette Beweislage bei der Luftfeuchtigkeit aus? " Zu behaupten, dass die Luftfeuchtigkeit abnimmt, setzt voraus, dass man die vielfältigen unabhängigen Re-Analysen ignoriert, die alle eine Zunahme der Luftfeuchtigkeit zeigen. Es setzt voraus, dass man eine fehlerbehaftete Reanalyse akzeptiert, die nach Aussagen ihrer eigenen Autoren mit Vorsicht zu genießen ist. Sie vermag es nicht, zu erklären, wie wir kurzfristige positive Rückkopplungen und langfristige negative Rückkopplungen haben können. Um es kurz zu machen: Darauf zu pochen, dass die Luftfeuchtigkeit abnimmt, geht nur, wenn man die gesamte Beweislage ignoriert.
79 "Wie zuverlässig sind die CO2-Messwerte?" CO2-Werte werden von hunderten von Stationen - verteilt über 66 Länder - gemessen und sie alle zeigen die selbe zunehmende Tendenz.
80 "Fechten 500 Wissenschaftler den Konsens an? " Eine genaue Betrachtung dieser Studien, die angeblich die vom Menschen verursachte globale Erwaermung widerlegen,  zeigt, dass viele dieser Artikel nichts in der Art tun. Die wenigen Studien, die behaupten, dass sie die vom Menschen verursachte globale Erwärmung widerlegen, geben lediglich klar entlarvte Falschheiten wieder.
81 "Wie beeinflusst der Klimawandel den früheren Beginn des Frühlings? "

Eine Auswertung von fast 400.000 Aufzeichnungen über die frühesten Blühzeiten von 405 Arten in Großbritannien zeigte, dass britische Pflanzen heutzutage früher als jemals zuvor in den letzten 250 Jahren blühen.

82 "Neptun erwärmt sich" Eine Umkreisung Neptuns um die Sonne dauert 164 Jahre, weshalb unsere Beobachtungen (von 1950 bis heute) weniger als ein Drittel eines Neptunjahres ausmachen. Klimamodellierungen legen den Schluss nahe, dass die Aufhellung Neptuns jahreszeitlich bedingt ist. Es könnte als z. B. sein, dass für Neptuns Südhalbkugel gerade der Sommer anfängt.
83 "Globale Erwärmung auf dem Jupiter" Der Klimawandel auf dem Jupiter liegt an Verschiebungen der internen Turbulenzen, die von einer internen Hitzequelle angetrieben werden - der Planet strahlt zweimal soviel Energie ab wie er von der Sonne erhält.
84 "Es liegt an der Landnutzung" Wechselbeziehungen zwischen der Erwärmung und wirtschaftlicher Aktivitäten sind höchstwahrscheinlich irreführend. Sie berücksichtigen lokale Einflussfaktoren wie troposphärisches Ozon oder schwarzen Kohlenstoff nicht. Übereinstimmungen werden wahrscheinlich überbewertet, da Gitterraster sowohl bei ökonomischen als auch bei Klimadaten nicht unabhängig sind. Außerdem gibt es bedeutende unabhängige Beweise für die Erwärmung in den Meeren, bei der Schneebedeckung und bei den Veränderungen der Meereisbedeckung.
85 "Was steckt hinter Mikes Nature Trick, die "Abnahme zu verschleiern"?" "Mikes Nature Trick" bezieht sich auf die Technik, die jüngeren durch Instrumente gemessenen Daten zusammen mit rekonstruierten Daten darzustellen. Dies stellt die aktuellen globalen Erwärmungstrends in Zusammenhang zu Temperaturveränderungen über lange Zeitspannen hinweg. "Die Abnahme verdecken" bezieht sich auf die Abnahme der Zuverlässigkeit von Baumringen nach 1960, die Temperaturen darzustellen. Dies ist als "Abweichungsproblem" bekannt, bei dem Baumring-Näherungen von modernen gemessenen Temperaturwerten nach 1960 abweichen, wie dies in der wissenschaftlich begutachteten Literatur bereits schon 1995 disktutiert wurde.
86 "Nimmt der CO2-Gehalt zu?"

Aktuell setzen wir Menschen ca. 29 Milliarden Tonnen Kohlendioxid pro Jahr in die Atmosphäre frei. Ungefähr 43% davon verbleiben in der Atmosphäre - was als der "Anteil in der Luft" bezeichnet wird. Der Rest wird von der Vegetation und den Ozeanen aufgenommen. Auch wenn es Fragen gibt, wie stark der "Anteil in der Luft" ansteigt, ist es doch klar, dass die Gesamtmenge von CO2 in der Atmosphäre dramatisch ansteigt. Der aktuelle CO2-Gehalt ist der höchste in 15 Millionen Jahren.

87 "Widerlegen Rekordschneefälle den Klimawandel?"

Wenn behauptet wird, dass Rekordschneefälle nicht im Einklang mit einer sich erwärmenden Welt seien, zeugt dies nur von einem mangelnden Verständnis für die Verbindung zwischen globaler Erwärmung und Extremniederschlägen. Eine Erwärmung führt zu vermehrter Luftfeuchtigkeit was dann zu extremeren Niederschlagsereignissen führt. Hierzu gehören auch vermehrt auftretende starke Schneestürme in Regionen mit für Schneefall günstigen Bedingungen. Rekordschneefälle sind also alles andere als eine Widerlegung der globalen Erwärmung. Sie werden sogar von Klimamodellen vorhergesagt und passen zu unseren Erwartungen von vermehrt auftretenden extremen Niederschlagsereignissen.

88 "Sie haben die Bezeichnung von globaler Erwärmung auf Klimawandel geändert " Es gibt schon lange Behauptungen, dass ein nicht näher genanntes "sie" die "Bezeichnung von "globaler Erwärmung" auf "Klimawandel" geändert hätte". In der Realitiät bezeichnen die beiden Begriffe unterschiedliche Dinge und sind beide bereits jahrzehntelang verwendet worden. Das einzige Individuum, das sich dafür stark machte, die Bezeichnung entsprechend zu ändern, ist ein Skeptiker der globalen Erwärmung.
89 "Was sagt uns die Dauer eines Sonnenzyklus über die Rolle der Sonne bei der globalen Erwärmung?" Die Behauptung, dass die Länge der Sonnenzyklen beweist, dass die globale Erwärmung von der Sonne getrieben wird, basiert auf einer einzigen im Jahr 1991 veröffentlichten Studie. Spätere Forschungen, einschließlich einer Studie eines Mitautors der Originalstudie von 1991, kommen zum entgegengesetzten Schluss. Die Länge der Sonnenzyklen als Proxy für die Sonnenaktivität, zeigt uns, dass die Sonne seit 1975 nur sehr wenig zur globalen Erwärmung beigetragen hat.
90 "Das CO2 kommt aus den Ozeanen" Die Messungen von Kohlenstoff-Isotopen und abnehmendem Sauerstoff in der Atmosphäre zeigen, dass der steigende Kohlendioxidgehalt auf die Verbrennung von fossilien Brennstoffen zurückzuführen ist und nicht von den Ozeanen kommen kann.
91 "CO2 ist nicht der einzige Antrieb für das Klima " Es gibt zwar viele Antriebe für das Klima, CO2 ist jedoch der dominierenste Strahlungsantrieb und dieser nimmt schneller zu als jeder andere Antrieb.
92 "Climategate und der fachliche Begutachtungsprozess " Die unabhängige Revision der Klimawandel-Emails (Independent Climate Change Email Review) untersuchte die Handlungen der CRU-Wissenschaftler in Bezug auf die fachliche Begutachtung (peer review).  In einem Fall kam die Revision zum Schluss, dass die heftige Reaktion auf eine umstrittene Studie nicht ungewöhnlich war. In einem anderen Fall stellte sich heraus, dass das angebliche Opfer bösartige Gerüchte über die CRU gestreut hatte. In einem dritten Fall fiel die Anschuldigung, dass es geheime Absprachen gegeben hatte, in sich zusammen, sobald die gesamte Emailkorrespondenz ausgewertet wurde. Die Revision kam zu dem Schluss, dass die Handlungen der CRU normal waren und dass sie die Integrität der fachlichen Begutachtung nicht bedrohten.
93 "Der Weltklimarat (IPCC) überschätzt den Temperaturanstieg " Lord Monckton hat sich eine Gleichung aus dem IPCC-Bericht herausgepickt, sie dann in unangemessener Weise verwendet und seine Ergebnisse anschließend dem IPCC zugeschoben. Dies lässt sich hiermit vergleichen: ich leihe mir Ihr Auto, fahre damit in einen Baum und schiebe Ihnen die Schuld zu. Er verwendet eine Methode, die eindeutig für die Untersuchung der langfristigen Auswirkungen durch Veränderungen beim Kohlendioxid auf die Temperaturen  gedacht ist. Diese Methode wird vom IPCC niemals für Vorhersagen über aktuelle Temperaturentwicklungen eingesetzt (und sollte dies natürlich auch nicht tun). Eine kleine Korrektur vom Juli 2010 in Lord Moncktons Methodologie ändert auch nichts daran, dass seine Methode oder die Art und Weise der Zuschreibung unangebracht war.
94 "Pluto wird wärmer" Der Klimawandel auf dem Pluto in den letzten 14 Jahren ist wahrscheinlich jahreszeitlich bedingt. Durch seine elliptische Umlaufbahn (für die er 250 Erdenjahre benötigt) erfährt Pluto drastische jahreszeitliche Veränderungen. Jegliche Erwärmung auf dem Pluto kann nicht durch solare Variationen verursacht sein, da die Sonne in den letzten 50 Jahren einen nur geringen bis gar keinen langfristigen Trend gezeigt hat. Außerdem ist die Sonneneinstrahlung auf dem Pluto 900 Mal geringer als auf der Erde.
95 "Erneuerbare Energien sind zu teuer"

Wenn man Auswirkungen wie die Luftverschmutzung und auf die Gesundheit berücksichtigt, die nicht im  Verkaufspreis der fossilen Energieträger enthalten sind, sind die tatsächlichen Kosten von Kohle und anderen fossilen Energieträgern höher als die Kosten der meisten erneuerbaren Energien.

96 "In der Arktis war es 1940 wärmer"

Allem Anschein nach hat sich Monckton die Temperaturdaten einiger weniger Stationen herausgepickt. Die kompletten Daten für die Breitengrade 64-90°N zeigen, dass die Arktis heute wärmer ist als im Jahr 1940.

97 "Warum nimmt das südliche Meereis zu?" Das antarktische Meereis hat sich in den letzten Jahrzehnten zwar ausgedehnt, dies ist jedoch sicher nicht auf eine Abkühlung zurückzuführen - der südliche Ozean hat im gleichen Zeitraum eine Erwärmung gezeigt. Das zunehmende südliche Meereis liegt an einer Kombination komplexer Phänomene. Dazu gehören zyklonische Winde rund um die Antarktis und Veränderungen der Meereszirkulation.
98 "CO2-Begrenzungen werden nicht viel bringen"

Es ist zwar richtig, dass die Verminderung des CO2-Ausstoßes eines einzelnen Landes nur geringe Auswirkungen haben wird. Wir können weltweit aber nur dann entscheidende Einsparungen erreichen, wenn jedes Land bereit ist, seine CO2-Emissionen einzuschränken.

99 "Beschleunigt sich der Meeresspiegelanstieg?"

Betrachtet man globale Daten (statt nur Gezeitenmessungen aus den USA), zeigt sich, dass sich der Meersspiegelanstieg seit 1880 beschleunigt hat. Die Rate des Meeresspiegelanstiegs in neuerer Zeit ist größer als desssen Durchschnittswert seit 1930. Vorhersagen für den zukünftigen Meerespiegelanstieg beruhen auf Physik und nicht auf Statistik.

100 "Es sind Mikrosite-Einflüsse" Vergleichende Datenanalysen der Temperaturtrends von schlecht platzierten Wetterstationen mit denen gut platzierter Stationen zeigen, dass die schlechten Standorte tatsächlich eine Tendenz zu Abkühlung zeigen im Vergleich zu guten Standorten. Die abkühlende Neigung liegt an einer Änderung zum Maximum/Minimum Termperatursystem, das häufiger bei schlechten Standorten auftritt. Sobald man die Änderung der Instrumentverzerrungen berücksichtigt, gibt es kaum Unterschiede zwischen den Trends der schlecht und der gut platzierten Wetterstationen.
101 "Die Klimasensitivität aus Satellitenmessungen ermitteln"

Lindzens Analyse hat mehrere Schwächen wie z. B. die Tatsache, dass sie nur die Daten der Tropen berücksichtigt. Mehrere unabhängige Studien, die Satellitendaten von so gut wie dem ganzen Globus verwenden, stellen positive Rückkopplungen und eine hohe Klimasensitivität fest.

102 "Phil Jones sagt, dass es seit 1995 keine globale Erwärmung gab " Wenn man Phil Jones eigentliche Worte liest, stellt man fest, dass er sagt, dass es einen Erwärmungstrend gibt, dass dieser jedoch nicht statistisch signifikant ist. Er redet nicht davon, ob die Erwärmung tatsächlich stattfindet. Er disktutiert unsere Fähigkeiten, den Erwärmungstrend in einem verrauschten Signal innerhalb einer kurzen Zeitspanne zu identifizieren.
103 "Sind die Menschen zu unbedeutend, um das Klima zu beeinflussen?" Die CO2-Menge in der Atmosphäre nimmt pro Jahr um 15 Gigatonnen zu. Die Menschheit stösst 26 Gigatonnen von CO2 in die Atmosphäre aus. Menschen verändern die Zusammensetzung unseres Klimas dramatisch.
104 "Warum gibt es weniger Wetterstationen und was hat das für Auswirkungen?" Ein Vergleich zwischen den Temperaturentwicklungen der weggefallenen und der behaltenen Stationen zeigt, dass die weggefallenen Stationen tatsächlich einen leicht wärmeren Trend zeigen als die behaltenen Stationen. Die Verringerung der Wetterstationen (dadurch bedingt, dass weniger Stationen zur Verfügung standen) hat sogar einen leicht abkühlenden Trend eingeführt, obwohl die Differenz seit 1970 zu vernachlässigen ist.
105 "Können wir die globale Erwärmung in den Griff bekommen?"

Das Argument, dass es "zu schwer" ist, das Problem der globalen Erwärmung durch eine Verringerung der von den Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen zu lösen, hat seinen Ursprung in der Regel in diesen Überzeugungen: (i) unsere Technologien sind noch nicht ausgereift genug, um damit ausreichende Emissionseinsparungen zu erreichen und/oder (ii) entsprechende Aktionen würden die Weltwirtschaft ruinieren. Studien haben jedoch gezeigt, dass die bereits vorhandenen Technologien geeignet sind, um die Treibhausgas-Emissionen ausreichend zu reduzieren und dass dies auch ohne gravierende Auswirkungen auf die Wirtschaft erfolgen kann.

106 "Weshalb müssen wir dringend etwas gegen den Klimawandel tun?"

Die globale Erwärmung ist ein immer dringlicher werdendes Problem. Die Dringlichkeit ist nicht klar sichtbar, da einiges der Erwärmung erst verspätet eintritt und zusätzliche Erwärmung erst noch eintreten wird.  Einige der neuesten Studien zeigen, dass wir - sofern wir das Klima der Erde innerhalb der natürlichen Bandbreite halten möchten, während der die Menschheit exisitiert hat - fast alle verbleibenden fossilen Brennstoffe im Boden lassen müssen.  Wenn wir jetzt nicht reagieren, könnten wir das Klima über Kipppunkte treiben und die Situation komplett aus unserer Kontrolle geraten lassen.

107 "Der Albedo-Effekt und die globale Erwärmung" Der langfristige Trend durch das Albedo ist eine Abkühlung. Satellitenmessungen der letzten Jahre zeigen nur wenig oder gar keinen Trend beim Albedo.
108 "Jahresring-Proxys und das Divergenzproblem " Das Divergenzproblem ist ein physikalisches Phänomen - der Baumwuchs hat sich in den letzten Jahrzehnten vor allem in nördlichen Breiten verlangsamt. Das Divergenzproblem hat es vorher noch nicht gegeben, es ist einmalig für die letzten Jahrzehnte. Dies könnte auf eine Verursachung durch die Menschen hinweisen. Wahrscheinlich liegt die Ursache in einer Kombination aus lokalen und globalen Faktoren wie z. B. durch die Erwärmung verursachte Dürren oder der globalen Verdunkelung. Bis zum Jahr 1960 sind die Rekonstruktionen aus Jahresring-Proxys zuverlässig und passen sehr genau zu den instrumentellen Daten und anderen unabhängigen Proxys.
109 "Russ und die globale Erwärmung"

Ruß verbleibt nur Tage oder Wochen in der Atmosphäre; Kohlendioxid verursacht über Jahrhunderte hinweg eine Erwärmung.

110 "Hansens Vorhersagen aus dem Jahre 1988 waren falsch "

Die Projektionen von James Hansen aus dem Jahre 1988 waren vor allem deshalb zu hoch, weil die in seinem Klimamodell angenommene Klimasensitivität zu hoch ausfiel. Seine Ergebnisse liefern jedoch einen Beweis dafür, dass die tatsächliche Klimasensitivität für eine Verdopplung des atmosphärischen CO2 bei 3°C liegt.

111 "Könnte die globale Aufhellung die globale Erwärmung verursachen? " Die globale Aufhellung wird durch Veränderungen der Wolkenbedeckung, reflektierender Aerosole und absorbierender Aerosole verursacht. Obwohl diese Veränderungen dazu führen, dass mehr Sonnenlicht auf die Erdoberfläche trifft, haben sie auch einen abkühlenden Effekt: Bedingt durch weniger Wolken wird weniger Wärme zurückgehalten und durch weniger absorbierende Aerosole wird weniger Sonnenstrahlung aufgenommen. Das Nettoergebnis der globalen Aufhellung ist bedeutend kleiner als die Antriebe durch CO2.
112 "Hat sich die Erde nicht so stark erwärmt wie erwartet? " Das Argument, dass "die Erde sich nicht so stark wie erwartet erwärmt hat", beruht in der Regel darauf, dass Faktoren mit einem abkühlenden Effekt auf die Temperaturen der Erde und die Wärmeträgheit der Erde ignoriert werden. Die Wärmeträgheit führt dazu, dass die komplette Höhe der globalen Erwärmung erst verzögert erreicht wird. Wenn man die Berechnungen durchführt und dabei alle Strahlungsantriebe und die von den Ozeanen aufgenommene Wärme berücksichtigt, zeigt sich, dass sich die Erde fast genau so stark erwärmt hat, wie man dies erwarten würde.
113 "Wie sieht ein Vergleich zwischen der Abnahme an arktischem Meereis und der Meereiszunahme in der Antarktis aus? " Der Verlust an arktischem Meereis ist fast dreimal so hoch wie die Zunahme in der Antarktis.
114 "Es ist eine Verschiebung im Klimasystem" Wenn man Tsonis und Swansons Untersuchung komplett liest, wird klar, dass die interne Variabilität durch Verschiebungen im Klimasystem nur temporäre Verlangsamungen oder Beschleunigungen des langfristigen Erwärmungstrends verursachen. Sobald man die interne Variabilität aus den Temperaturmessungen entfernt, findet man fast gleichbleibende schneller werdende Erwärmung während dem 20. Jahrhundert.
115 "Sind Sonnenzyklen die Ursache für die globale Erwärmung?"

Wenn man sich Tung 2008 komplett durchliest, findet man in den globalen Temperaturdaten ein eindeutiges elfjähriges Signal der Sonne. Dieser 11 Jahre dauernde Zyklus wird jedoch vom langfristigen Trend der globalen Erwärmung überlagert. Die Autoren gehen sogar noch weiter:  basierend auf ihren Erkenntnissen ermitteln sie die Klimasensitivität und berechnen einen Wert zwischen 2,3 und 4,1°C. Dies bestätigt die IPCC-Schätzung der Klimasensitivität.

116 "Weniger als die Hälfte der publizierenden Wissenschaftler bestätigen die Klimaerwärmung" Schultes Papier macht viel Aufhebens über die Tatsache, dass 48% der Studien, die sie untersuchten, neutrale Studien sind, die sich weigern, der Hypothese  der menschengemachten Klimaerwärmung zuzustimmen oder sie abzulehnen. Die Tatsache, dass so viele Studien über den Klimawandel sich nicht die Mühe machen, der Konsensposition zuzustimmen, ist bedeutsam, weil die Wissenschaftler zum größten Teil nicht länger darüber diskutieren, was die Klimaerwärmung verursacht sondern sich den Details des Problems zuwenden (z. B. - wie schnell, wann, Auswirkungen usw.).
117 "Das Eis schmilzt nicht "

Der Verlust an Eismasse passiert mit zunehmender Geschwindigkeit in Grönland, der Antarktis und global bei den inländischen Gletschern. Das arktische Meereis nimmt ebenfalls mit einer zunehmenden Rate ab. Die Ausnahme bei diesem Verlust ist das antarktische Meereis, das trotz eines sich erwärmenden südlichen Ozeans zunimmt. Dies liegt an besonderen regionalen Faktoren, die ganz speziell für diese Region sind.

118 "Über 31.000 Wissenschaftler haben das OISM Petitionsprojekt mitgezeichnet" Die 30.000 Wissenschaftler und Absolventen mit wissenschaftlichen Abschluss, die in der OISM Petition auftauchen, machen nur einen winzigkleinen Anteil (0,3%) aller Absolventen aus. Noch wichtiger ist allerdings, dass die OISM-Liste nur 39 Wissenschaftler enthält, deren Spezialgebiet die Klimawissenschaften sind.
119 "Der Weltklimarat (IPCC) ließ die mittelalterliche Warmzeit "verschwinden""

Im ersten Sachstandsbericht des IPCC fand sich eine Skizze des weltweiten Temperaturverlaufs der vergangenen rund tausend Jahre – und darin war eine besonders warme Phase im Mittelalter erkennbar. Allerdings basierte die Illustration lediglich auf Daten aus Zentralengland. Spätere IPCC-Reports zeigten genauere Diagramme von globalen Temperaturrekonstruktionen. Und weil weltweit betrachtet das Mittelalter nicht außergewöhnlich warm war, gibt es diese „Warmzeit“ in den neueren IPCC-Grafiken nicht mehr. Der IPCC hat jedenfalls nichts künstlich verschwinden lassen, sondern er zeigt in seinen Reports jeweils die neuesten und besten verfügbaren Daten.

120 "Chaostheorie und globale Erwärmung: kann das Klima vorhergesagt werden?" Das Wetter ist chaotisch weil die Luft leicht ist und sie nur eine geringe Reibung und Viskosität hat, sie dehnt sich stark aus wenn sie mit heissen Oberflächen in Berührung kommt und sie leitet die Wärme schlecht. Deshalb ist das Wetter nie im Gleichgewicht und deshalb bläst der Wind immer. Das Klima wird hauptsächlich durch das Gleichgewicht der Strahlungsphysik erklärt, welche die Variationen der globalen Temperaturen ausbremst. Die Auswirkungen des Wetters, der Sonne, von Vulkanen usw. verursachen zur Zeit nur eine geringe Menge an chaotischen Verhalten im Vergleich zu den bestimmenden, vorhersagbaren Antrieben durch die Treibhausgase in den nächsten 100 Jahren“
121 "Climategate und die Anfragen gemäß dem Gesetz der Informationsfreiheit (Freedom of Information Act, FOI) " Der unabhängige Untersuchungsausschuss zu den Emails über den Klimawandel befand, dass die Wissenschaftler der CRU gegenüber Nachfragern gleichgültig und nicht hilfsbereit waren, und manchmal auch die Gesetze über die Auskunftspflicht öffentlicher Einrichtungen brachen. Die CRU ist jedoch eine kleine Forschungseinrichtung mit begrenzten Ressourcen, und sie nahmen die Nachfragenden als nicht in gutem Glauben handelnd wahr. Der gleiche Untersuchungsausschuss befand, dass die Integrität und Aufrichtigkeit der Wissenschaftler nicht in Zweifel stehen und dass ihr Verhalten die Ratschläge an politische Entscheidungsträger nicht beeinflusst hat.
122 "Kritiker der Klimaforschung sind wie Galileo"

Die heutige Klimaforschung folgt der fakten-basierten Wissenschaftsmethodik, für die der mittelalterliche Astronom und Mathematiker Galileo Galilei ein Vorreiter war. Die sogenannten „Klimaskeptiker“ stehen nicht in seiner Tradition, sondern in der von Galileos Anklägern. Wie damals die katholische Kirche lehnen heute sie wissenschaftliche Erkenntnisse ab, weil diese (oder einige Schlussfolgerungen daraus) nicht in ihr Weltbild passen.

123 "Am Konsens des Weltklimarats ist etwas faul " Behauptungen, dass der Weltklimarat (IPCC) die Ansichten und Erkenntnisse der Wissenschaftler, auf deren Arbeiten der IPCC-Bericht beruht, nicht korrekt wiederspiegelt, werden von den Fakten nicht unterstützt. Ironischerweise verdrehen diejenigen die Tatsachen, die Hulmes Aussagen verfälscht widergeben.
124 "Der Meeresspiegel steigt nicht"

Die Behauptung, dass der Meeresspiegel nicht steige, basiert auf offensichtlich verfälschten Grafiken, die den Beobachtungen widersprechen.

125 "Es liegt am Ozon " Verschiedene Satellitenmessungen und bodengestützte Beobachtungen zeigen, dass die Ozonschicht seit 1995 nicht weiter geschrumpft ist, während die Trends der Temperaturen weiterhin nach oben zeigen.
126 "Wie beeinflussen Vulkane das Klima? " Ein Nachlassen vulkanischer Aktivitäten hatte möglicherweise im frühen 20. Jahrhundert einen wärmenden Einfluss. In den letzten 40 Jahren mit globaler Erwärmung hatten Vulkane allerdings keinen wärmenden Effekt. Wenn überhaupt, hatten sie einen leicht abkühlenden Einfluss.
127 "Trenberth kann die fehlende Erwärmung nicht erklären "

Trenberths Ansichten werden in der Studie "Die Notwendigkeit, für den Klimawandel zu planen: auf der Spur der globalen Energie der Erde". Wir wissen, dass sich unser Planet durch die Kohlendioxidzunahme kontinuierlich erwärmt und dass es an der Erdoberfläche trotzdem manchmal kurzzeitige Perioden mit kühleren Temperaturen gibt. Dies liegt an internen Variabilitäten und Trenberth beklagte, dass unsere Beobachtungssysteme nicht den kompletten Energiefluss durch das Klimasystem erfassen können.

128 "Was sagt die Studie von Naomi Oreske über den Konsens aus?"

Nicht der Oreskes-Aufsatz von 2004 enthielt Fehler, sondern die Argumente dagegen waren falsch. Betrachtet man die Argumente des Hauptkritikers Benny Peiser genauer, so zeigt sich, dass er Studien zur Klimaforschung falsch bewertet hat. Peiser selbst hat längst öffentlich eingeräumt, dass er falsch lag – doch seine angeblichen Argumente werden trotzdem noch immer wiederholt.

129 "Sind erneuerbare Energien grundlastfähig? " Auch wenn die erneuerbaren Energien kurzfristig nicht unbedingt grundlastfähig sein müssen, gibt es verschiedene Ansätze, wie sie es sein können. Geothermie steht zum Beispiel rund um die Uhr zur Verfügung, Sonnenwärmekraftwerke können Energie speichern und Windenergie kann als Druckluft gespeichert werden.
130 "Wird der Verlust von Inlandeis überschätzt? " Wu et al (2010) verwendet einen neue Methode, um das Massegleichgewicht des Inlandeises zu berechnen. Diese Methode, genau wie alle neuen Methoden, wird mit der Zeit verbessert und überarbeitet werden. Auch wenn die Methode nicht besonders gut mit den meisten anderen Messmethoden übereinstimmt, liegt die Schätzung von Wu et al (2010) nichtsdestotrotz am oberen Ende der IPCC-Schätzungen für den Eisverlust und zeigt erhebliche Verluste beim Inlandeis sowohl in der Antarktis als auch auf Grönland.
131 "Hat die CRU Temperaturdaten verfälscht? " Die unabhängige Revision der Klimawandel-Emails (Independent Climate Change Email Review) ging zurück bis zu den ursprünglichen Datenquellen und war in der Lage, die Ergebnisse der CRU zu reproduzieren. Dies bedeutet nicht nur, dass die CRU nichts verbarg sondern auch, dass sie nichts zu verbergen hatte. Auch wenn es die CRU versäumte, eine genaue Liste der Temperaturstationen zu liefern, hätte sie nichts verbergen oder Daten verfälschen können.
132 "Trägt unsere Atmung zur Erhöhung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre bei? " Beim Ausatmen geben wir nur das CO2 an die Luft zurück, was von Anfang an da war.
133 "Was verursacht die verstärkte Erwärmung der Arktis? " Der hauptächliche Grund für die verstärkte Erwärmung der Arktis (arktische Amplifikation) ist der Rückgang des Meereises. Dies wird durch das Muster der atmosphärischen Erwärmung über der Arktis belegt. Die stärkste Erwärmung findet im Winter über der Wasseroberfläche. Im Sommer gibt es dagegen weniger Erwärmung an der Oberfläche, da dann die Wärme für das Schmelzen des Meereises verwendet wird. Dieses Muster passt zur verstärkten Abnahme des Meereises.
134 "Welche Bedeutung hat die von Satelliten gemessene Temperatur der Großen Seen? " Fehlerhafte Temperaturen aus der Große-Seen-Region sind in keine der globalen Durchschnittstemperaturwerte eingeflossen. Es gibt insbesondere keine Verbindung zu den satellitengestützten Mikrowellentemperaturanalysen von RSS und UAH, die ganz andere Sensoren verwenden, die in einem ganz anderen Bereich des Elektromagnetspektrums operieren.
135 "Soares findet eine mangelhafte Übereinstimmung zwischen CO2 und der Temperatur " Soares schaut auf kurzfristige Trends, die mit natürlichen Schwankungen überhäuft sind. Ansteigendes CO2 bewirkt einen allmählichen langfristigen Trend, der kleiner ist als die kurzfristigen Schwankungen. Die langfristige Beziehung zwischen CO2 und der Temperatur ist gut bekannt.
136 "Steuern wir auf eine globale Abkühlung zu? " In der Blogosphäre sind kürzlich Behauptungen aufgetaucht, dass eine steigende Zahl an Wissenschaftlern vor einer unmittelbar bevorstehenden globalen Abkühlung warnt. Einige gehen sogar so weit und sprechen von einem "wachsenden Konsens". Es gibt zwei große Fehler in diesen Blog-Beiträgen: (i) es gibt keine wissenschaftliche Grundlage für Behauptungen, dass sich der Planet in näherer Zukunft abkühlt, und (ii) sagen viele der aufgelisteten Wissenschaftler gar keine globale Abkühlung vorher.
137 "Die Abwärme ist schuld " Der Beitrag der Abwärme zum globalen Klima beträgt 0.028 W/m2. Im Gegensatz dazu liegt der Beitrag menschlicher Treibhausgase bei  2.9 W/m2. Die Treibhauserwärmung trägt also ungefähr 100 Mal so viel Wärme zu unserem Klima bei wie die Abwärme.
138 "Welche Rolle spielt der stratosphärische Wasserdampf bei der globalen Erwärmung? "

Der Effekt von stratosphärischem Wasserdampf trägt nur einen kleinen Teil zu den Temperaturveränderungen bei, die durch die von Menschen freigesetzten Treibhausgase verursacht werden. Es ist außerdem noch nicht klar, ob die Veränderungen beim stratosphärischen Wasserdampf durch Rückkopplungen im Klimasystem oder internen Variabilitäten (z. B. in Zusammenhang mit der südlichen Oszillation El Nino) verursacht werden. Der langfristige Trend hin zu einer Erwärmung spricht allerdings gegen die Möglichkeit einer negativen Rückkopplung.

139 "Vergleich zwischen CO2-Emissionen und CO2-Konzentration " Werden die CO2-Emissionen direkt mit der CO2-Konzentration verglichen, zeigt sich eine deutliche Übereinstimmung in den langfristigen Trends. Eine unabhängige Bestätigung hierfür sind die Kohlenstoff-Isotope: Das Verhältnis von C13 zu C12 nimmt ab und dies korreliert mit den Emissionen fossiler Brennstoffe.
140 "Ein Vergleich zwischen früherem Klimawandel und der aktuellen globalen Erwärmung " Statistische Analysen des Erwärmungstempos verschiedener Perioden zeigen, dass die Erwärmung von 1970 bis 2001 höher war als die Erwärmung sowohl von 1860 bis 1880 als auch von 1910 bis 1940.
141 "Ein exponentieller CO2-Anstieg führt zu linearem Temperaturanstieg" Trotz der logarithmischen Beziehung zwischen CO2 und den Temperaturen an der Erdoberfläche, steigt die Konzentration des atmosphärischen CO2 so stark an, dass sich die globale Erwärmung im Verlauf des 21. Jahrhunderts beschleunigen wird, sofern wir unsere Emissionen nicht drastisch reduzieren.
142 "Im Winter 2008/2009 gab es eine Rekordschneebedeckung " Die Schneebedeckung 2008/2009 erreichte keine rekordverdächtige Ausdehnung - sie war sogar nur durchschnittlich. Viel wichtiger ist aber, dass der langfristige Trend der Schneebedeckung im Frühling, Sommer und im Jahresdurchschnitt rapide abnimmt. Dadurch wird die Erde insgesamt weniger reflektierend und nimmt noch mehr Sonnenlicht auf, wodurch die globale Erwärmung beschleunigt wird.
143 "Ist die Sonne in den letzten Jahrzehnten kälter oder wärmer geworden? "

Alle verschiedenen und unabhängigen Messungen der Sonnenaktivität bestätigen, dass die Sonne seit 1978 einen leichten Abkühlungstrend zeigt.

144 "Mauna Loa ist ein Vulkan "

Die Messungen des CO2-Gehalts, die am Mauna Loa Observatorium gemacht werden, sind genau und nicht durch irgendwelchen Emissionen des Vulkans verunreinigt. Die Messungen zeigen einen stetig ansteigenden Trend der CO2-Konzentration in der Luft, ein Trend, der durch viele andere Messungen an anderen Orten bestätigt wird.

145 "Weshalb verlieren Gletscher Eis? " Die Antarktis verliert Eis, weil ihre Gletscher immer schneller fließen. Dies wird zum einen durch Schmelzwasser verursacht, das an der Gletscherunterseite einen Schmierfilm bildet. Zum anderen nehmen die Schelfeisfelder ab, die bisher als "Bremsbuckel" fungiert und den Gletscherfluss abgebremst haben. Die Schelfeisfelder werden dünner, weil sich das Meerwasser erwärmt.
146 "Bedeuten positive Rückkopplungen, dass es auf alle Fälle eine unaufhaltbare Erwärmung gibt? " Man spricht von positven Rückkopplungen, wenn ein System auf einen Reiz reagiert, in dem der Reiz verstärkt wird, der dadurch stärker wird, was dann die Wirkung verstärkt wodurch dann wieder der Reiz verstärkt wird.... Dies führt jedoch nur dann zu einer "unaufhaltbaren" Instabilität, wenn die Verstärkung stark genug ist. Wenn dies nicht zutrifft, wie im Fall des verstärkten Treibhauseffekts, kann die Rückkopplung nur bis zu einer bestimmten Größe über dem ursprünglichen Reiz steigen, und ist dann wieder stabil.
147 "Wurden Skeptiker aus dem Weltklimarat (IPCC) herausgehalten? " Der unabhängige Untersuchungsausschuss zu den Emails über den Klimawandel untersuchte die Handlungen der CRU-Wissenschaftler unter den IPCC-Autoren. Offizielle Aufzeichnungen, Review Editors, und sogar die Emails selbst legen nahe, dass die Wissenschaftler der CRU gemäß dem Geist, wenn auch vielleicht nicht buchstabengetreu gemäß den Regeln des IPCC gehandelt haben. Die relevanten Texte waren ohnehin nicht in der Verantwortung von Einzelpersonen sondern von Arbeitsgruppen.
148 "Im späten Ordovizium war die CO2-Konzentration höher " Während des Ordoviziums war die Sonnenaktivität viel niedriger als heute. Deshalb musste die CO2-Konzentration nur unter 3000 ppm fallen, um eine Vereisung zu ermöglichen. Die neuesten CO2-Werte, die aus Sedimentbohrkernen errechnet wurden, zeigen, dass die CO2-Konzentration während des späten Ordoviziums sehr rasch abgenommen hat. Dies lag an der starken Verwitterung von Gestein, wodurch CO2 aus der Luft entfernt wurde. Deshalb sind die CO2-Werte aus dem späten Ordovizium auch problems mit der Vorstellung, dass CO2 ein starker Antrieb für das Klima ist, vereinbar.
149 "Die Wasserspiegel hängen mit den Sonnenflecken zusammen" Es scheint Beweise für einen Zusammenhang zwischen der Sonnenaktiviät und dem Wasserspiegel zu geben. Ein direkterer Abgleich zwischen den Sonnenaktivitäten und den globalen Temperaturen zeigt jedoch, dass das Erdklima der wärmer oder kälter werdenden Sonne mit einer Verzögerung von 10 Jahren folgt – wahrscheinlich bedingt durch den abschwächenden Effekt der Weltmeere. Ebenfalls entdeckt wurde, dass die Korrelation zwischen der Sonnenaktivität und den globalen Temperaturen ungefähr 1975 endete. Die jüngste Erwärmung muss deshalb andere Gründe als Veränderungen der Sonne haben.
150 "FCKW sind schuld " Modelle und direkte Beobachtungen zeigen, dass FCKW nur einen kleinen Teil zu der durch Treibhausgase verursachten Erwärmung beitragen.
151 "Wissenschaftler haben die Behauptung, dass der Meeresspiegel steigt, zurückgezogen " Die zurückgezogene Studie hat überhaupt nur einen niedrigen Bereich für den künftigen Anstieg der Meeresspiegel vorhergesagt. Die zurückgenommene Aussage entfernt eine Untergrenze der Vorhersagen für den Meeresspiegel. Dies lässt das Vertrauen in andere fachlich begutachtete Studien steigen, die einen Anstieg des Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 um 80cm bis 2m vorhersagen.
152 "Wird der langfristige Trend beim CO2 durch die Erwärmung der Ozeane verursacht? " Hocker behauptet, dass sein Modell zeigt, dass sich der langfristige Trend des CO2-Anstiegs durch die Temperatur erklären lässt, obwohl seine Methode den langfristigen Trend sogar entfernt. In der realen Welt sorgt der stark erhöhte Teildruck vom CO2 aus den Emissionen fossiler Brennstoffe für einen Flux von CO2 aus der Atmosphäre in die Ozeane. Beobachtungen zeigen, dass die Ozeane eine "Senke" und keine Quelle für das CO2 der Atmosphäre sind.
153 "Weshalb ist der Verlust von grönländischem Eis bedeutsam?" Mehrere Beweisketten zeigen, dass sich der Eisverlust auf Grönland beschleunigt und dass dies in den nächsten Jahrhunderten zu einem Meeresspiegelanstieg in der Größenordnung von Metern führen wird.
154 "DMI-Daten der arktischen Temperaturen: den Anstieg verbergen? " Auch wenn die sommerlichen Höchsttemperaturen so gut wie gar keinen Trend erkennen ließen, sind die Jahresdurchschnittswerte der arktischen Temperaturen in den letzten Jahrzehnten sehr stark angestiegen. Dies wird sowohl von den GISS- als auch den DMI-Daten gezeigt.
155 "Gehört die Royal Society jetzt zu den Klimaskeptikern? " Die Royal Society stellt sehr deutlich dar, dass menschliche Aktivitäten die hauptsächliche Ursache für die globale Erwärmung sind.

156 "Weshalb ein paar Grad globaler Erwärmung relevant sind " Ein paar Grad globaler Erwärmung haben große Auswirkungen auf Eisfelder, den Meeresspiegel und weitere Aspekte des Klimas.
157 "Mikrowellenübertragungen von Satelliten sind schuld " Selbst eine großzügige Schätzung der von Satelliten erzeugten Energie ist ungeführ eine Million Mal zu klein, um die globale Erwärmung zu verursachen.
158 "Wie stark treibt die Erwärmung durch CO2 das Klima an? " Dieses Argument bezieht sich auf einen Kommentar von Penner et al in der Fachzeitschrift Nature. Was der Kommentar tatsächlich aussagt, ist folgendes: zusätzlich zur vom Kohlendioxid verursachten Erwärmung, tragen andere kurzlebige Schadstoffe (wie z. B. Methan und Ruß) noch einmal ungefähr 65% soviel Erwärmung wie CO2 bei, und einige andere kurzlebige Schadstoffe (wie z. B. Aerosole) verursachen eine gewisse Abkühlung. Es ist jedoch eine krasse Fehlinterpretation und ein großes Missverständnis, wenn behauptet wird, dass CO2 nur 35% der globalen Erwärmung versuchen würde.
159 "Weshalb gab es während der industriellen Revolution keine globale Erwärmung? " Die globalen CO2-Emissionen machten während der industriellen Revolution nur einen Bruchteil des CO2 aus, das wir heutzutage ausstoßen.
160 "Hat Ljungqvist den Hockeyschläger zerbrochen?"

Ljungqvist's Temperaturrekonstruktion der letzten tausend Jahre ist sehr ähnlich zu Moberg et al. (2005) und Mann et al. (2008). Sie kommt ebenfalls zu dem Schluss, dass die gegenwärtigen Lufttemperaturen über der Erdoberfläche der Nordhalbkugel signifikant höher sind als die Höchstwerte der mittelalterlichen Warmzeit (Medieval Warm Period MWP). Darüberhinaus ist das Eintreten für eine heiße MWP auch ein Eintreten dafür, dass die Klimasensitivität nicht niedrig ist - und untergräbt damit eines der wichtigsten Argumente der "Skeptiker".

161 "Was hat Hansen über den West Side Highway vorhergesagt?"

Hansen hat über Veränderungen spekuliert, die bei einer Verdoppelung von CO2 eintreten würden.

162 "Alles CO2 zu entfernen würde kaum einen Unterschied machen"

75% des Treibhauseffekts werden durch Wasserdampf und Wolken verursacht, die als Regen aus der Atmosphäre fallen wenn sie sich abkühlt. Dadurch wird der Wasserdampf zu einer starken positiven Rückkopplung für jede Veränderung bei den nicht-kondensierenden Treibhausgasen. CO2 trägt 80% zum Antrieb der nicht-kondensierenden Treibhausgase bei. Das CO2 zu entfernen, würde das meiste des Wassers entfernen und dadurch den größten Teil des Treibhauseffekts negieren. Die Erde würde sich dadurch um 30 Grad Celsius abkühlen.



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