Climate Science Glossary

Term Lookup

Enter a term in the search box to find its definition.

Settings

Use the controls in the far right panel to increase or decrease the number of terms automatically displayed (or to completely turn that feature off).

Term Lookup

Settings


All IPCC definitions taken from Climate Change 2007: The Physical Science Basis. Working Group I Contribution to the Fourth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change, Annex I, Glossary, pp. 941-954. Cambridge University Press.

Home Arguments Software Resources Comments The Consensus Project Translations About Donate

Twitter Facebook YouTube Pinterest

RSS Posts RSS Comments Email Subscribe


Climate's changed before
It's the sun
It's not bad
There is no consensus
It's cooling
Models are unreliable
Temp record is unreliable
Animals and plants can adapt
It hasn't warmed since 1998
Antarctica is gaining ice
View All Arguments...



Username
Password
Keep me logged in
New? Register here
Forgot your password?

Latest Posts

Archives

Climate Hustle

Globale Erwärmung auf anderen Planeten unseres Sonnensystems

Wissenschaftliche Belege zeigen...

Es gibt drei grundsätzliche Fehler im Argument "andere Planeten werden auch wärmer". Erstens: Nicht alle Planeten im Sonnensystem werden wärmer. Zweitens: Seit 1950 hat die Sonne keinen erkennbaren langfristigen Trend gezeigt und hat - wenn überhaupt - in den letzten Jahrzehnten eher einen abkühlenden Trend gezeigt. Und drittens: Es gibt andere Erklärungen dafür, warum andere Planeten wärmer werden.

Das Argument der Skeptiker...

"Ein Beweis dafür, dass CO2 nicht der Hauptantrieb für die Erwärmung auf unserem Planeten ist, wird durch die zeitgleiche Erwärmung anderer Planeten und Monde in unserem Sonnensystem geliefert, obwohl diese offenkundig keine menschlichen Emissionen von Treibhausgasen aufweisen. Mars, Triton, Pluto und Jupiter zeigen Spuren von globaler Erwärmung und weisen dadurch auf die Sonne als dem dominierenden Einfluss auf das Klima im ganzen Sonnensystem." (Ian McClintock)

Die Grundlage dieses Argumentes ist, dass die Sonne die globale Erwärmung verursachen muss und das sogar im ganzen Sonnensystem. Es gibt zahlreiche Fehler in diesem Denkansatz. Erstens ist die Analyse, dass das ganze Sonnensystem wärmer wird, falsch. Nur bei ungefähr 6 Planeten oder Monden von insgesamt über 100 Himmelskörpern im Sonnensystem wurde eine Erwärmung festgestellt. Im Gegensatz dazu, kühlt sich Uranus ab (Young 2001).

Zweitens löst sich die Theorie, dass ein Hellerwerden der Sonne die globale Erwärmung verursacht, in Luft auf, wenn man bedenkt, dass die Sonne seit den 50er Jahren so gut wie gar keinen langfristigen Trend aufweist. Eine ganze Reihe unabhängiger Messungen der Sonnenaktivität, zu denen Satellitendaten, Anzahl der Sonnenflecke, UV-Level und Sonnen-Magnetogramme gehören, ergeben alle ein schlüssiges Bild. Während der letzten 35 Jahre mit globaler Erwärmung, haben sich die Sonnenaktivitäten und unser Klima in unterschiedliche Richtungen bewegt.

Dies wirft die Frage auf: Was verursacht die Erwärmung auf anderen Planeten? Mit der Ausnahme von Pluto kann der Klimawandel auf anderen Planeten recht gut erklärt werden:

  • Das Klima auf dem Mars wird hauptsächlich durch Staub und Albedo beeinflusst. Durch globale Staubstürme nimmt das Albedo der Oberfläche dadurch zu, dass sich der hellere Staub auf der dunklen Oberfläche absetzt. Höheres Albedo führt zu mehr reflektiertem Sonnenlicht, was dann einen abkühlenden Effekt hat. Momentaufnahmen der Marsoberfläche von 1977 und 1999 zeigen, dass die Oberfläche 1977 heller und 1999 dunkler war. Dies weist jedoch nicht unbedingt auf einen langfristigen Erwärmungstrend hin - die Aufnahme aus dem Jahr 1977 wurde kurz nach einem globalen Staubsturm aufgenommen, und die Aufnahme aus dem Jahr 1999 entstand vor einem Staubsturm. Folglich gibt es kaum einen empirischen Beweis für einen langfristigen Erwärmungstrend auf dem Mars. (Richardson 2007). Mehr über den Mars...
  • Neptun benötigt 164 Jahre für eine Umlaufbahn. Dadurch machen die Beobachtungen (1950 bis heute) nur weniger als ein Drittel eines Neptunjahres aus. Klimamodellierungen für Neptun scheinen darauf hinzudeuten, dass sein Hellerwerden eine jahreszeitlich bedingte Reaktion ist (Sromovsky 2003). Als Beispiel: Auf Neptuns Südhalbkugel beginnt der Sommer. Mehr über Neptun...
  • Triton, der größte Mond Neptuns, wurde seit dem Besuch der Voyager-Raumsonde im Jahr 1989 wärmer. Der Mond nähert sich einem extremen Südsommer, einer Jahreszeit, die es alle paar Jahrhunderte gibt. Während dieser ganz speziellen Zeit fällt mehr direktes Sonnenlicht auf die Südhalbkugel des Mondes (Elliot 1998).
  • Die Stürme auf Jupiter werden durch seine eigene innere Hitze angefacht (Sonnenlicht hat nur 4% der Stärke des Sonnenlichts auf der Erde). Sobald sich mehrere Stürme zu einem großen Sturm vereinen (z. B. Red Spot Jr) verliert der Planet seine Fähigkeit zum Wärmeaustausch, wodurch es am Äquator wärmer und an den Polen kälter wird. (Marcus 2006) Mehr über Jupiter...
  • Warum Pluto wärmer wird, kann noch nicht erklärt werden. Die Umlaufbahn Plutos ist viel eliptischer als die der anderen Planeten und seine Rotationsachse ist im Vergleich zu seiner Umlaufbahn in einem großen Winkel gekippt. Beide Faktoren könnten zu erheblichen jahreszeitlichen Veränderungen beitragen. Da die Umlaufbahn Plutos 248 Erdjahren entspricht und die beobachtete Erwärmung gerade einmal 14 Jahre ausmacht, ist sie wahrscheinlich eine jahreszeitliche Reaktion (Sromovsky 2003).

[Weitere Informationen finden Sie auf der englischsprachigen Originalseite]

 

Translation by BaerbelW , . View original English version.



The Consensus Project Website

THE ESCALATOR

(free to republish)

Smartphone Apps

iPhone
Android
Nokia

© Copyright 2017 John Cook
Home | Links | Translations | About Us | Contact Us