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All IPCC definitions taken from Climate Change 2007: The Physical Science Basis. Working Group I Contribution to the Fourth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change, Annex I, Glossary, pp. 941-954. Cambridge University Press.

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PLURV Taxonomie und Definitionen

Taxonomie der Merkmale der Wissenschaftsleugnung

PLURV Taxonomie

Alphabetisch sortierte Liste der Merkmale der Wissenschaftsleugnung

Diese Tabelle wird im Zuge der Weiterentwicklung der Taxonomie möglichst aktuell gehalten (zeitliche Verzögerungen bei der übersetzten Version werden allerdings nicht ausbleiben). Die Taxonomie und die einzelnen Icons stehen in der Wikimedia zum Download zur Verfügung.

TECHNIK

DEFINITION

BEISPIEL

Ad Hominem

Angriff auf die Person oder Gruppe, anstatt auf ihr Argument.

“Auf die Klimaforschung ist kein Verlass weil Klimaforscher befangen sind.”

Anekdote

Verwenden von persönlichen Erfahrungen oder isolierter Beispiele anstelle von soliden Argumenten oder überzeugenden Beweisen.

“Heute ist es ziemlich kalt - was ist nur mit der globalen Erwärmung passiert?”

Aufgeblähte Minderheit

Die Bedeutung einer Handvoll widersprechender Wissenschaftler aufblähen, um den überwältigenden wissenschaftlichen Konsens in Frage zu stellen.

"Klar, es gibt einen 97% Konsens, aber Professor Schmidt bestreitet die Konsensposition."

Dammbruch

Der Vorschlag, jetzt eine unbedeutende Maßnahme zu ergreifen, wird letztendlich zu gravierenden Maßnahmen führen.

"Auch wenn wir nur eine maßvolle Klimapolitik umsetzen, werden wir immer mehr in den Sozialismus abrutschen und unsere Freiheit verlieren."

Einzige Ursache

Davon auszugehen, dass es nur eine einzige Ursache oder einen Grund gibt, obwohl es mehrere Ursachen oder Gründe geben kann.

"Das Klima hat sich in der Vergangenheit wegen natürlichen Ursachen verändert, also haben die heutigen Veränderungen ebenfalls natürliche Ursachen."

Etwas stimmt nicht

Darauf zu beharren, dass “etwas nicht stimmt” und dass die offizielle Darstellung auf einer Täuschung beruht, selbst wenn Teile des Verschwörungsmythos nicht mehr haltbar sind.

"Ja, okay, 97% der Klimaforscher sagen, dass Menschen die globale Erwärmung verursachen. Sie machen das aber nur, weil sie keine Abweichler sein wollen." 

Falsche Analogie

Wenn zwei Dinge in gewisser Weise gleich sind, müssen sie auch in anderer Hinsicht gleich sein.

"Klimaforschungsleugner sind wie Galileo, der den wissenschaftlichen Konsens zum Geozentrismus über den Haufen war."

Falsche Fährte

Die Aufmerksamkeit auf einen irrelevanten Punkt lenken, um vom ursprünglichen Argument abzulenken.

"CO2 ist ein Spurengas. Deshalb ist seine Wärmewirkung unbedeutend."

Falsche Wahl

Zwei Optionen als einzige Möglichkeiten darstellen, wenn es auch andere Möglichkeiten gibt.

"In Eisbohrkernen folgt CO2 den Temperaturen. Das beweist, dass die Temperatur das CO2 steuert und nicht anders herum."

Faultier-Induktion

Ignorieren relevanter Beweise, sobald eine Schlussfolgerung passt. 

“There is no empirical evidence that humans are causing global warming.”

Fingierte Debatte

Wissenschaft und Pseudowissenschaft werden in einem konfrontativen Format präsentiert, um den falschen Eindruck einer laufenden wissenschaftlichen Debatte zu vermitteln

"Klimaforschungsleugner sollten genausoviel zu Wort kommen wie Klimaforscher, um eine ausgewogene Darstellung der Ansichten zu gewährleisten."

Generalverdacht

Eine nihilistische Skepsis gegenüber der offiziellen Darstellung an den Tag legen und dadurch nichts glauben, was nicht zum Verschwörungsmythos passt.

"Zeigt mir den Beweis für den Klimawandel ... na, der Beweis ist gefälscht!"

Immun gegen Beweise

Jeden Beweis, der gegen einen Verschwörungsmythos spricht, so uminterpretieren, dass er dem Mythos entspringt.

"All die Untersuchungen, die keine Verschwörung unter Klimawissenschaftlern fanden, sind Teil der Verschwörung."

Kugelfisch

Sich auf einen unbedeutenden Aspekt wissenschaftlicher Forschung fokussieren und ihn über Gebühr aufblähen, um von den eigentlichen Ergebnissen der Forschung abzulenken oder diese in Zweifel zu ziehen.

“Die Hockeyschläger-Kurve zählt nicht, weil sie statistische Fehler enthält.”

Logische Trugschlüsse

Argumente, bei denen sich die Schlussfolgerung nicht logischerweise aus den Prämissen ergibt. Auch bekannt als Non-Sequitur.

"Das Klima hat sich in der Vergangenheit wegen natürlichen Ursachen verändert, also haben die heutigen Veränderungen ebenfalls natürliche Ursachen."

Masse von Pseudo- Experten

Unter Berufung auf eine große Anzahl von scheinbaren Experten wird argumentiert, dass es keinen wissenschaftlichen Konsens über ein Thema gibt.

"Es gibt keinen Konsens unter Experten weil 31.487 Amerikaner mit einem Hochschulabschluss eine Petition unterschrieben haben, die besagt, dass Menschen das Klima nicht zerstören."

Mehrdeutigkeit

Mehrdeutige Ausdrücke werden verwendet, um zu einer irreführenden Schlussfolgerung zu gelangen.

“Thermometer-Messungen unterliegen Unsicherheiten, weshalb wir nicht wissen können, ob es eine globale Erwärmung gibt.”

Opferrolle

Sich selbst als Opfer organisierter Verfolgung wahrnehmen und darstellen.

"Klimawissenschaftler wollen uns unsere Freiheit wegnehmen."

Pseudo-Experten

Eine unqualifizierte Person oder Institution wird als Quelle glaubwürdiger Informationen präsentiert.

"Ein pensionierter Physiker zweifelt den Konsens zum Klimawandel an und behauptet, dass die aktuellen Wetterveränderungen nur ein natürliches Phänomen seien."

Rosinenpicken

Sorgfältige Auswahl von Daten, die eine Position zu bestätigen scheinen, während andere Daten ignoriert werden, die dieser Position widersprechen.

“Die globale Erwärmung hat 1998 aufgehört.”

Selektives Zitieren

Die Worte einer Person aus dem Zusammenhang reißen, um ihre Position falsch darzustellen.

"Mikes Trick .... die Abnahme zu verschleiern."

Strohmann

Falsche Darstellung oder Übertreibung der Position eines Gegners, um sie leichter anzugreifen.

"In den 1970er Jahren haben Klimaforscher eine Eiszeit vorhergesagt."

Übermäßige Vereinfachung

Vereinfachung einer Situation, die das Verständnis verzerrt und zu falschen Schlussfolgerungen führt.

"CO2 ist Pflanzennahrung weshalb das Verfeuern fossiler Brennstoffe gut für Pflanzen ist."

Üble Absichten

Die Beweggründe für eine mutmaßliche Verschwörung stets als verwerflich annehmen.

"Klimaforscher propagieren diesen Klimaschwindel, weil sie hinter dem Geld her sind."

Unerfüllbare Erwartungen

Unrealistische Standards der Sicherheit fordern, bevor man die Wissenschaft akzeptiert.

"Wissenschaftler können nicht einmal das Wetter in der nächsten Woche vorhersagen. Wie sollen sie also das Wetter in 100 Jahren vorhersagen können?"

Verfälschte Darstellung

Falsche Darstellung einer Situation oder der Position eines Gegners in einer Weise, die das Verständnis verzerrt.

"Sie haben die Bezeichnung von "globaler Erwärmung" zu "Klimawandel" geändert, weil es keine globale Erwärmung mehr gab."

Verschieben der Torpfosten

Fordern von höheren Beweisstandards, nachdem die angeforderten Beweise geliefert wurden.

"Meeresspiegel mögen zwar ansteigen, das beschleunigt sich aber nicht."

Verschwörungungs-mythos

Eine Verschwörung zur Umsetzung eines üblen Plans vermuten, wie das Verbergen der Wahrheit oder das Weitergeben von Falschinformationen

“Die Climategate-Emails beweisen, dass Klimaforscher an einer Verschwörung beteiligt sind, um die Öffentlichkeit hinters Licht zu führen.”

Widersprüchlichkeit

Zeitgleich Dinge glauben, die sich gegenseitig ausschließen. 

“Die Temperaturaufzeichnungen werden von Wissenschaftlern gefälscht .... die Temperaturaufzeichnungen zeigen eine Abkühlung”

Zufälligkeiten uminterpretieren

Nichts passiert zufällig, und zufällige Vorkommnisse müssen darum als Teil der Verschwörung interpretiert werden.

"Ein NASA-Satellit ist explodiert? Sie müssen versuchen, unbequeme Daten zu vertuschen!"

Auf diese Seite wird verwiesen von folgenden Artikeln:

Die Geschichte der 5 Techniken der Wissenschaftsleugnung

 



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